Food.Blog.Meet 2018 - Düsseldorf // Werbung

Endlich habe ich es geschafft. Ich war bei einem Food.Blog.Meet. Nachdem mir im Oktober ein Sturm einen Strich durch Rechnung gemacht und die Bahn mich nicht nach Berlin gelassen hatte, klappte es nun in Düsseldorf.

Ich wurde zu dieser Veranstaltung eingeladen und habe Produkte der Sponsoren als Gegenleistung bekommen. Dieser Text enthält Werbelinks.

Die Freude war groß als ich die Email bekam, dass ich erneut die Chance bekomme zum Food.Blog.Meet zu fahren. Zum Glück hatte ich eine Woche vorher bei der kultivierten Kulinarik Tanja von den Foodistas kennengelernt, die auch nach Düsseldorf eingeladen warm, und sie erklärte sich dazu bereit zu fahren. So konnte ich schon mal ausschließen, dass irgendetwas mit der Bahn nicht funktioniert und hatte super nette Begleitung.

Sie lud mich morgens um 9.30 Uhr in Münster ein und wir fuhren zusammen los. Wir kamen so gut durch, dass wir noch kurz einen Abstecher zum Medienhafen machten und die ersten Eindrücke von Düsseldorf für die Story einfingen.



Inspiriert von Tanjas Instagram Story im Foodistas Kanal hatte ich mir extra für das Event meine Kamera mit einem WLAN Modul ausgestattet, um DSLR Fotos direkt aufs Handy zu schicken und zu veröffentlichen. Das sollte mir später noch sowohl Freude und eine kleine Enttäuschung bringen. ;)

Pünktlich standen wir mit den anderen knapp 40 Teilnehmern/innen vor der Kochschule im Medienhafen und wurden direkt von "den Jungs" von Die Jungs kochen und backen und Benni und Theres von GerneKochen begrüßt. Sie waren noch etwas in Hektik, da es im Vorfeld einiges zu organisieren gab, aber dann ging es schnell los.

Zur Begrüßung bekamen wir drinnen erstmal einen Cremant. Ist nicht so mein Lieblingsgetränk, aber wo gibt es schon Bier zur Begrüßung... Sehr nett.
In dem Durcheinander von Bloggerinnen (weit in der Mehrzahl) und Bloggern lernte ich Christina von FarbbecherCuisine kennen. Wir hatten morgens schon geschrieben und kannten uns bisher nur von DMs auf Instagram, wo wir Laufen, Natur und Musik aus den 90ern teilen. Leider sollte es bis zur Verabschiedung bei dem Gespräch bleiben. Schade. Aber da ergibt sich bestimmt nochmal was, oder Christina? ;)

Und dann stellten sich die Partner vor. Unser Event wurde von folgenden Unternehmen und Institutionen unterstützt:
Pfeffersack&Söhne
Zwilling J.A. Henckels
- UFOP, Rapsöl entdecken
Mineralwasser natürlich
Microplane
- Eatventure und
Beefer

Wir wurden darauf hingewiesen, dass es eine Instagram-Story-Challenge entschied, wer am Ende einige Produkte der Partnern gewinnen würde. Jetzt freute ich mich umso mehr, dass ich das WLAN Modul noch gekauft hatte. Da konnte ja nichts schief gehen.

Und schon ging es zum ersten Workshop.

Gewürze von und mit Pfeffersack&Söhne

Christian Ganser präsentierte uns eine Auswahl von Gewürzen, die Pfeffersack&Söhne im Online Shop anbietet. Sie springen einem durch die eleganten, schwarzen Kermaikdosen mit Korkverschluss sofort ins Augen. Ein sehr edler Auftritt.
Christian brachte uns die Philosophie des Unternehmens nah und erzählte, was bei der Auswahl und der Verarbeitung der Gewürze wichtig ist. So werden die Gewürze möglichst komplett unverarbeitet oder nur grob geschrotet in die Gewürzmischung oder auch als Einzelgewürz in die Dosen gegeben, damit der Geschmack sich erst beim Kunden während der Verarbeitung entfaltet. Der Kunden muss die Gewürze dann zuhause selber mörsern, mahlen, schneiden, reiben etc.
Ein weiterer großartiger Punkt für mich war, dass in den Gewürzmischung kein Salz oder Zucker verwendet wird, um dem Kunden nur die tatsächlichen Gewürze anzubieten. Salz und Zucker sind die billigsten Zutaten so einer Mischung und würden einen Großteil des Gewichts, also auch des Preises ausmachen. Der Kunde muss bei der Verarbeitung, je nach Gewürzmischung, den Zucker oder das Salz selber mit hinzugeben. Finde ich persönlich super.
Ganz nebenbei lernte ich in diesem Workshop auch endlich die Tonkabohne kennen.

Schneiden und Schärfen mit Zwilling

Beim nächsten Workshop ging es um die richtige Messer- Handhabe, verschiedene Messertypen und das Schärfen von Messern.
Es gibt ja Dinge in der Küche, über die man sich nie richtig Gedanken macht und nur seinen eigenen, womöglich selbstentwickelten Stil verfolgt. Und die wenigsten von uns haben ja eine Kochausbildung genossen.
Umso interessanter war es bei so einer wichtigen Sache, wie dem Messer, mal von Profis gezeigt bekommen, wie man das Messer richtig hält, welches Messer für welche Tätigkeit am besten geeignet ist und wie man ein Messer am besten schärft. Und so lagen auf vielen Brettern unzählige geschnittene Tomaten, Orangen und Gurken und die Messerschleifer wurden heiß gearbeitet. Sehr erkenntnisreich dieser Workshop.

Kochen mit Urs von der UFOP, Rapsöl entdecken

Dann wurde ein kleiner Exkurs in die Welt des Rapsöls angeboten. Wir bekamen 3 verschiedene Sorten Rapsöl mit etwas Brot zum Geschmacksvergleich angeboten, und eine nette Frau gab uns viele Informationen über Raps, den Anbau und die Verarbeitung. Zitat: Wir sind der Verein mit der größten, kostenlosen Werbefläche im Frühling. 11 Mio. Hektar.



Weiter ging es anschließend in großer Gruppe das erste Mal „an den Herd“. Urs von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen kochte mit uns Teriyaki-Lachs, Salat mit Rapsöl-Limetten-Dressing und Wasabi- und Rote Beete Mayo. Ich habe mich getraut den einen Lachs zu filetieren und zu entgräten. Das Ergebnis vom Filetieren war nicht zufriedenstellend, aber es kann ja nur besser werden, und man muss es mal gemacht haben. Hier konnte ich direkt anwenden, was ich gerade noch bei Zwilling gelernt hatte. Super.
Während ich mich mit weiteren Bloggern um den Fisch kümmerte, nutzten die anderen schon die Reiben von Microplane, um uns einen wirklich ansehnlichen und leckeren Salat zu zaubern. Dann durfte ich noch auf jeden der ca. 40 Teller einen schönen Kleks Rote-Beete-Mayo pfeffern, und sah mich später bei dieser Arbeit in mehreren Instagram-Storys. Beim gemeinsamen Essen wurde uns nun das erste Mal ein Mineralwasser angeboten, das genau auf diese Vorspeise abgestimmt war. Eine sehr interessante Facette, der man sonst nicht so viel Beachtung schenkt.
Aber genau das war das Thema des nächsten Workshops.

Wasserverköstigung mit einer Wasser- Sommelier von Mineralwasser natürlich

Auf einmal standen unzählige Gläser in der noch eben mit Küchenutensilien und Zutaten vollgestopften Küche. Für jeden Blogger jeweils 6 durchnummerierte Gläser mit einem guten Schluck Mineralwasser gefüllt. Zusammen sind wir alle Wässer durchgegangen und haben einen subjektiven Eindruck davon bekommen, wie die Unterschiede sein können. Manche sind salziger, Kohlensäure macht das Wasser natürlich saurer, manche mögen Kohlensäure, manche (ich) nicht…
Dieses Thema begleitete uns auch bei den weiteren Gerichten am Tisch.

Scharfe Reiben von Microplane

Der Reibenhersteller Microplane bot keinen Workshop an, hatte aber durchgehend einen Stand im Eingangsraum. Als ich mal eine Pause fand, habe ich mich direkt mal bei Ines und Heiko über die Reiben informiert. Den Namen hatte ich schon gehört, aber noch eine eine Microplane Reibe in der Hand gehabt.
Es gab einmal die klassische Reibe, mit der die Firma vor ca. 40 Jahren ihren Erfolg begründet hat und neue Reiben aus der Master Serie mit Griffen aus Walnussholz. Sehr interessant ist, dass die Reiben, die immer noch in Amerika hergestellt werden, nicht geschliffen, sondern geätzt werden. Dabei entstehen diese unglaublich scharfen Klingen. Ich hätte ja wirklich nicht erwartet, dass so etwas wie eine Reibe, mich derart in Begeisterung versetzen würde. Aber anschließend war für mich war klar, ich muss so eine haben.
Außerdem gab es noch Mühlen, deren Klingen ebenso geätzt waren, mit denen man auch Chilis vernünftig mahlen konnte. Zudem hatten sie im Deckel einen Stauraum für z.B. Muskatnüsse oder Tonkabohnen. Eben diese konnte ich, nachdem ich bei Pfeffersack und Söhne nur dran gerochen hatte, auch mahlen und probieren. Einfach wunderbar. Bei Microplane bekam ich auch einen wirklichen WOW - Effekt.

Dreierler vom Rind mit Eatventure und Beefer

Zum quasi krönenden Abschluss des Tages gab es zusammen von Eatventure und Beefer einen Fleischexkurs von David und die anschließende Zubereitung mit einem original Beefer.
Greta und David hatte ich schon im Vorfeld bei einer Messe in Düsseldorf kennengelernt und mich schon auf ein Wiedersehen gefreut.
Das Problem war, dass dieses Thema als letzter Programmpunkt stattfand, und David mit einer unglaublichen Begeisterung, vermutlich zum 1000. Mal ausführlich über die eigenen Rassen, die Besonderheiten des Fleisches und die Erfahrungen, die er und Greta gesammelt haben, erzählen kann, und so zum Schluss die Zeit leider knapp wurde. Er schaffte es aber, dass ihm 40 Blogger/innen um ihn herum wie gebannt zuhörten und alles aufsogen, was er preisgab. Ich mag solche Menschen, die mit so einem Enthusiasmus über ihre Passion erzählen und kann da auch stundenlang zuhören.
Eatventure steht für regionale Produkte. Alles wird in Deutschland produziert und verarbeitet, Nachhaltigkeit und artgerechte Tierhaltung stehen im Vordergrund. Die quasi selbstgezüchtete Rinderrasse Red Heifer und die selbstkreierte Reifungsmethode "ShioMizu Aged“ bilden wohl die Highlights von Eatventure.
Uns wurden 3 Stücke Fleisch mitgebracht:
* Roastbeef vom Red Heifer
* Brisket
* Flanksteak
Das Roastbeef stellte David, während er erzählte, hochkant auf den Tisch, um uns zu zeigen, wie fest das Fleisch durch die Trockenreifung wird.
Das Brisket war, aufgrund des mangelnden Smokers, schon seit morgens bei 80 Grad im Backofen platziert und zog langsam durch. Die Flanksteaks waren eingeschweißt in mehrere Sous Vides Becken gelegt, um sie auf eine Kerntemeperatur von 54 Grad zu bringen um sie dann Rückwärts zubereiten zu können.
Das Roastbeef wurde in Steaks geschnitten und mit dem Beefer gebrutzelt. David übernahm das erste noch höchstpersönlich, während sich um ihn herum 400 Kameras und 100 Leute stapelten. Ein sehr witziges Bild.



Das Flanksteak war meine Aufgabe. Da sich die meisten mit dem Beefer beschäftigen wollen und ich Flanksteak richtig geil finde, wollte ich die auch gerne alle zubereiten. Auch Tanja machte mit, obwohl sie auch lieber an den Beefer wollte. Später habe ich erfahren, dass sie selber einen hat… Grrr.
Die drei fertigen Sorten Fleisch wurden dann zusammen auf einen Teller mit Ofengemüse, das ich auf den Teller legen dufte, und einer von Urs gekochten Soße drapiert. Es sah so super aus und schmeckte genauso lecker.



Anschließend gab es noch einen Überraschungs-Nachtisch von „den Jungs“. Eine Mousse mit Skyr und eingekochten Erdbeeren. Ein gelungener Abschluss. Ich war so satt.



Damit war der schöne Tag zu Ende.
Jetzt wurden von den Veranstaltern und Sponsoren noch die Gewinner der Instagram-Story-Challenge ermittelt und gekürt. Da ich den ganzen Tag mit der Kamera für die Story fotografiert und alles über das neue Modul aufs Handy geschickt, alle Hashtags verwendet hatte etc., war ich so sicher, dass ich etwas bekomme… Naja, wenigstens war ich von meiner Story sehr begeistert. Macht nichts. Beim nächsten Mal.
Die anderen haben sich sehr über die coolen Gewinne gefreut.
Meine Story könnt ihr euch auf meinem Instagram Kanal bei den Story-Highlights weiterhin anschauen.

Zum Abschied gab es für uns noch eine „Giveaway-Bag“… Als ich hinein geguckt habe, bin ich fast umgefallen. Ich hatte mir während des ganzen Tages aufgeschrieben, was ich mir unbedingt für zuhause kaufen muss. Und was soll ich sagen… das war alles drin. Eine Mühle und eine Reibe von Microplane aus der Masterserie, das Magic Dust von Pfeffersack&Söhne, was mir so gefallen hat, ein Messer von Zwilling, Rapsöl und und und. Wahnsinn.

Ich bedanke mich bei den Veranstaltern, für die tolle Organisation und dass ich eine zweite Chance bekommen habe. Und natürlich bei den Top-Sponsoren, die einfach einen tollen Job vor Ort gemacht haben und die Unternehmen super präsentiert haben - und natürlich für die Geschenke. Außerdem geht ein herzliches Dankeschön an alle anderen Teilnehmer für die tolle Atmosphäre und die netten Gespräche zwischendurch.
Es war ein ganz toller Tag.
Ich hoffe ich kann irgendwann wieder dabei sein.

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