Mit Bärlauch beginnt für mich jedes Jahr die Pestosaison. Sobald der erste Duft im Wald liegt, weiß ich: Jetzt ist die Zeit für ein richtig gutes Bärlauchpesto. Für mich gehört dieses Rezept zu den absoluten Basics im Frühling. Es ist schnell gemacht, braucht nur wenige Zutaten und liefert maximalen Geschmack.
Ich liebe es, Bärlauchpesto selber zu machen. So weiß ich genau, was drin ist, und kann die Qualität selbst bestimmen. Frischer Bärlauch, gutes Öl und ein kräftiger Parmesan machen hier den Unterschied. Genau das macht dieses Bärlauchpesto Rezept so besonders.
Außerdem ist Bärlauchpesto unglaublich vielseitig. Es passt zu Pasta, Brot, Fleisch oder Gemüse. Du kannst es als Dip, Marinade oder sogar als Basis für Saucen nutzen. Wenn du einmal damit angefangen hast, wirst du es jedes Frühjahr wieder machen.

So gelingt dir ein perfektes Bärlauchpesto
Ein gutes Bärlauchpesto lebt von der Balance der Zutaten. Deshalb starte ich immer mit frischem Bärlauch. Die Blätter sollten kräftig grün sein und intensiv duften. Das ist ein klares Zeichen für Qualität.
Ich röste die Pinienkerne immer vorher an. Dadurch wird der Geschmack deutlich intensiver. Das gibt dem Pesto mehr Tiefe und eine leichte Röstaromatik. Danach mixe ich den Bärlauch zuerst mit dem Öl. So entsteht eine gleichmäßige Basis.
Erst danach kommen Parmesan und Pinienkerne dazu. Ich mixe nur kurz weiter, damit die Struktur erhalten bleibt. Das macht das Bärlauchpesto spannender im Mundgefühl. Zum Schluss würze ich mit Salz und Pfeffer.
Wichtig ist auch das richtige Verhältnis von Öl und festen Zutaten. Ist das Pesto zu dick, gib einfach etwas Öl dazu. Ist es zu flüssig, kannst du mit mehr Parmesan arbeiten. So bekommst du genau die Konsistenz, die du willst.
Mit dieser Methode gelingt dir dein Bärlauchpesto jedes Mal.
Und wenn du dazu noch frische Pasta machen willst, habe ich hier ein Rezept für dich!
Oder auch als Bärlauch Nudelteig!
Welches Öl für Bärlauchpesto? Darauf solltest du achten
Die Wahl des Öls hat großen Einfluss auf dein Bärlauchpesto. Ich greife am liebsten zu Rapsöl. Es ist neutral im Geschmack und lässt den Bärlauch im Mittelpunkt stehen.
Olivenöl funktioniert grundsätzlich auch. Allerdings kann es schnell dominant werden. Gerade ein sehr intensives Olivenöl überdeckt den feinen Geschmack des Bärlauchs. Deshalb nutze ich es nur, wenn ich bewusst eine kräftigere Note möchte.
Ein weiterer Vorteil von Rapsöl ist die Farbe. Das Pesto bleibt schön grün und frisch. Das ist nicht nur geschmacklich wichtig, sondern auch optisch ein echter Pluspunkt.
Achte außerdem auf die Qualität des Öls. Ein gutes Öl macht einen großen Unterschied. Es sorgt für eine bessere Textur und ein rundes Mundgefühl.
Wenn du dein Bärlauchpesto selber machen willst, starte mit einem neutralen Öl. Danach kannst du mit anderen Varianten experimentieren.
Bärlauchpesto haltbar machen und einfrieren
Frisches Bärlauchpesto ist im Kühlschrank etwa eine Woche haltbar. Wichtig ist, dass du es richtig lagerst. Ich fülle es direkt in ein sauberes Glas und drücke es leicht an. Danach gebe ich eine dünne Schicht Öl darüber.
Diese Ölschicht schützt das Pesto vor Luft. So bleibt es länger frisch und verliert nicht an Farbe. Lagere das Glas immer gut verschlossen im Kühlschrank.
Wenn du Bärlauchpesto einfrieren möchtest, ist das ebenfalls problemlos möglich. Ich nutze dafür gerne Eiswürfelformen. So kannst du das Pesto perfekt portionieren.
Nach dem Einfrieren fülle ich die Würfel in einen Beutel um. So sparst du Platz im Gefrierfach. Bei Bedarf kannst du die Portionen direkt verwenden.
Das Einfrieren ist ideal, wenn du größere Mengen Bärlauch verarbeiten willst. So hast du den Geschmack vom Frühling das ganze Jahr über verfügbar.
Bärlauchpesto vielseitig verwenden
Bärlauchpesto ist ein echter Allrounder in der Küche. Am bekanntesten ist die Kombination mit Pasta. Das Pesto legt sich perfekt um die Nudeln und sorgt für ein intensives Aroma.
Ich nutze es auch gerne als Brotaufstrich. Besonders auf geröstetem Brot kommt der Geschmack richtig gut zur Geltung. Mit etwas Burrata wird daraus ein echtes Highlight. Auch beim Grillen ist Bärlauchpesto unschlagbar. Es passt hervorragend zu Fleisch und Gemüse. Du kannst es als Marinade oder als Topping verwenden.
In Saucen sorgt es für eine schnelle Würze. Ein Löffel reicht oft schon aus. Selbst in Suppen kannst du damit arbeiten.
Wenn du einmal damit anfängst, wirst du immer neue Einsatzmöglichkeiten finden.
Du stehst auf Pesto? Dann wird dir mein Schnittlauchpesto auch schmecken. Schau hier!
Bärlauchpesto Thermomix einfach gemacht
Mit dem Thermomix wird Bärlauchpesto noch einfacher. Du sparst Zeit und bekommst ein gleichmäßiges Ergebnis.
Ich gebe zuerst den Bärlauch mit dem Öl in den Mixtopf. Danach mixe ich alles kurz an. So entsteht eine glatte Basis. Anschließend kommen Parmesan und Pinienkerne dazu. Ich mixe nur kurz weiter, damit die Struktur erhalten bleibt. Das ist mir besonders wichtig. Danach würze ich das Pesto mit Salz und Pfeffer. Je nach Konsistenz kannst du noch etwas Öl hinzufügen.
Der Thermomix ist perfekt, wenn es schnell gehen soll. Das Ergebnis steht der klassischen Methode in nichts nach.
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Bärlauchpesto selber machen – einfaches Rezept
Kochutensilien
Zutaten
- 60 g Pinienkerne
- 100 g Bärlauch ca. 1 Bund
- 120 ml Rapsöl
- 60 g Parmesan
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung
- Zunächst die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl und bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie eine leichte Bräunung bekommen und man die Röstung riecht.60 g Pinienkerne
- Dann aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
- Den Bärlauch grob vorschneiden und ihn mit dem Öl in den Mixer geben. Zu einem feinen Püree mixen.100 g Bärlauch, 120 ml Rapsöl
- Den Parmesan mit der groben Seite einer Standreibe zerkleinern und ihn mit den Pinienkernen in den Mixer geben. Noch einmal kurz durchmixen, so bleibt die Struktur des Pestos etwas gröber und schön knackig.60 g Parmesan
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken und das Pesto auf Nudeln oder zu Fleisch servieren.Salz, Pfeffer
FAQ
Wie macht man Bärlauchpesto?
Bärlauch wird mit Öl gemixt, danach kommen Parmesan und Pinienkerne dazu. Kurz mixen und abschmecken.
Kann man Bärlauchpesto einfrieren?
Ja, am besten in Eiswürfelformen portionieren und einfrieren.
Wie lange ist Bärlauchpesto haltbar?
Im Kühlschrank etwa eine Woche. Mit Ölschicht bleibt es länger frisch.
Welches Öl für Bärlauchpesto?
Rapsöl ist ideal, da es neutral ist. Olivenöl kann schnell zu dominant werden.
Bärlauch: Ein Frühlingskraut mit besonderen Aromen
Bärlauch ist ein wild wachsendes Kraut, das im Frühling frischen Geschmack in die Küche bringt. Seine grünen Blätter haben einen einzigartigen, knoblauchähnlichen Duft, der perfekt für Pesto ist. Anders als Knoblauch hat Bärlauch ein milderes Aroma und ist besonders beliebt bei Feinschmeckern. Das Kraut enthält zudem gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamin C und ätherische Öle. Frisch gepflückt und schnell verarbeitet, bringt Bärlauch natürliche Würze in verschiedene Rezepte – besonders als Pesto!
Einfach zubereitet: Bärlauchpesto im Thermomix
Für alle, die ihren Thermomix lieben, bietet sich dieses Rezept ebenfalls an. Die Zubereitung im Thermomix ist besonders unkompliziert und liefert in kürzester Zeit ein perfektes Ergebnis. Gib einfach die gerösteten Pinienkerne, grob geschnittenen Bärlauch, Parmesan und Rapsöl in den Thermomix, mixe die Zutaten auf Stufe 8 für etwa 20 Sekunden, und würze abschließend mit Salz und Pfeffer. Das Ergebnis ist ein wunderbar cremiges und intensives Pesto, das keine Wünsche offenlässt.
Ob klassisch oder im Thermomix: Mit diesem Rezept holst du dir die frische Würze des Frühlings in deine Küche!
Bärlauchpesto aufbewahren: So bleibt es frisch und aromatisch
Damit dein selbstgemachtes Bärlauchpesto lange frisch bleibt, ist die richtige Aufbewahrung entscheidend. Fülle das Pesto direkt nach der Zubereitung in ein sauberes, sterilisiertes Glas. Drücke das Pesto gut an, sodass keine Luftblasen bleiben. Gieße eine dünne Schicht Rapsöl darüber. Das schützt das Pesto vor Oxidation und hält es länger haltbar.
Lagere das Glas gut verschlossen im Kühlschrank. So bleibt das Bärlauchpesto etwa eine Woche frisch. Für eine längere Haltbarkeit kannst du das Pesto auch einfrieren. Am besten eignet sich dafür ein Eiswürfelbehälter. So kannst du das Bärlauchpesto portionsweise entnehmen und direkt verwenden.


