Chimichurri Rezept – klassisch, frisch & perfekt zu Grillfleisch

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Chimichurri ist für mich eine dieser Saucen, die zeigen, wie wenig es eigentlich braucht, um richtig viel Geschmack auf den Teller zu bringen. Ein paar frische Kräuter, gutes Olivenöl, etwas Schärfe – mehr ist es im Kern nicht. Und trotzdem hebt Chimichurri jedes Steak, jedes Stück Grillfleisch und sogar Gemüse sofort auf ein anderes Level.
Ich habe es vor Jahren das erste Mal bewusst gegessen, klassisch zu Rindfleisch vom Grill. Seitdem gehört es für mich fest zur Sommerküche, aber auch im Winter mache ich es regelmäßig, weil es einfach Frische und Würze auf den Teller bringt.

Klassisches Chimichurri Rezept mit Petersilie, Knoblauch und Chili

Gerade bei solchen Klassikern ist mir wichtig, das Rezept nicht unnötig zu verkomplizieren. Chimichurri lebt von guten Zutaten, nicht von Küchentechnik oder exotischen Extras. Genau deshalb ist es auch perfekt für jeden, der schnell eine Sauce machen möchte, die trotzdem nach „mehr“ schmeckt.
In diesem Beitrag erkläre ich dir nicht nur, wie du Chimichurri ganz einfach selbst machst, sondern auch, was es eigentlich ist, woher es kommt, wie du es variieren kannst und wozu es am besten passt. So bekommst du nicht nur ein Rezept, sondern echtes Küchenwissen mit Mehrwert.

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Was ist Chimichurri und woher kommt die Kräutersauce?

Chimichurri ist eine kalte Kräutersauce aus Südamerika, die vor allem in Argentinien und Uruguay fester Bestandteil der Grillkultur ist. Dort wird sie traditionell zu Rindfleisch serviert, das über offenem Feuer gegrillt wird.
Im Kern besteht es aus fein gehackten Kräutern, Knoblauch, Chili, Oregano und Olivenöl. Je nach Region und Familie gibt es kleine Abwandlungen, zum Beispiel mit Essig oder Zitronensaft.
Typisch ist, dass Chimichurri nicht püriert wird. Die Sauce bleibt stückig, frisch und leicht rustikal. Genau das unterscheidet sie von vielen anderen Kräutersaucen.
Die Grillauce wird nicht gekocht, sondern roh angesetzt. Dadurch bleiben die Aromen der Kräuter besonders intensiv.
In Südamerika steht es meist direkt auf dem Tisch und wird wie eine Würzsauce verwendet. Jeder nimmt sich selbst so viel er möchte.
Für mich ist Chimichurri ein Paradebeispiel dafür, wie traditionelle Küche funktioniert: einfache Zutaten, klarer Geschmack und ein fester Platz in der Esskultur.
Heute ist es weltweit bekannt und beliebt, vor allem bei Grillfans.
Gerade deshalb lohnt es sich, die klassische Variante zu kennen, bevor man experimentiert.
Dieses Rezept orientiert sich bewusst am Original und verzichtet auf unnötige Zusätze.
So schmeckt es frisch, ehrlich und genau so, wie es gedacht ist.

Chimichurri selber machen – so gelingt das Original

Chimichurri selbst zu machen ist wirklich einfach und in wenigen Minuten erledigt. Wichtig ist vor allem die Vorbereitung der Zutaten.
Die Petersilie sollte frisch sein und nicht welk. Am besten verwendest du glatte Petersilie, da sie aromatischer ist als krause.
Alle Zutaten werden fein gehackt, nicht gemixt. So behält die Sauce ihre typische Struktur.
Knoblauch und Schalotte sorgen für Würze, sollten aber nicht dominieren.
Die Chili bringt eine angenehme Schärfe, die du über die Menge gut steuern kannst.
Getrockneter Oregano gibt ihm sein typisches Aroma und darf nicht fehlen.
Beim Olivenöl solltest du auf Qualität achten, da es geschmacklich eine große Rolle spielt.
Nach dem Vermengen sollte die GrillSauce kurz ziehen, damit sich die Aromen verbinden.
Abgeschmeckt wird am Ende mit Salz und Pfeffer.
Mehr braucht es nicht für eine Sauce, die unglaublich viel Geschmack mitbringt.

Welche Zutaten sind wichtig für gutes Chimichurri?

Chimichurri lebt von wenigen, aber sehr prägnanten Zutaten. Petersilie ist die Basis und sorgt für Frische.
Knoblauch bringt Tiefe und Würze, sollte aber nicht zu grob geschnitten sein.
Chili gibt der Sauce Charakter. Ob mild oder scharf, entscheidest du selbst.
Schalotte ist feiner als normale Zwiebel und passt perfekt zur rohen Sauce.
Oregano ist das Gewürz, das es unverwechselbar macht.
Olivenöl verbindet alle Zutaten und trägt den Geschmack.
Salz und Pfeffer runden die Sauce ab und bringen Balance. Je besser die Qualität der einzelnen Zutaten, desto besser das Ergebnis. Gerade bei so einfachen Rezepten merkt man Unterschiede sofort. Deshalb lohnt es sich, hier nicht zu sparen.

Klassisches Chimichurri Rezept mit Petersilie, Knoblauch und Chili

Wozu passt Chimichurri besonders gut?

Klassisch wird Chimichurri zu Rindfleisch serviert, vor allem zu Steak.
Aber auch zu Lamm, Schwein oder Hähnchen passt die Kräutersauce hervorragend.
Gegrilltes Gemüse wie Zucchini, Paprika oder Aubergine bekommt damit sofort mehr Tiefe. Chimichurri eignet sich auch als Marinade vor dem Grillen. Zu Ofenkartoffeln oder knusprigen Kartoffelspalten ist es eine tolle Alternative zu Kräuterquark.
Sogar als Brot-Dip funktioniert Chimichurri überraschend gut. Durch die Frische der Kräuter wirkt es nie schwer.
Gerade bei fettigem Fleisch sorgt es für Ausgleich. Deshalb ist es für mich eine der vielseitigsten Saucen überhaupt. Einmal gemacht, findet man immer neue Einsatzmöglichkeiten.

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Chimichurri variieren – einfache Ideen

Auch wenn das klassische Rezept großartig ist, lässt sich Chimichurri leicht abwandeln.
Ein Spritzer Rotweinessig oder Zitronensaft bringt zusätzliche Säure.
Koriander kann einen Teil der Petersilie ersetzen, wenn man ihn mag.
Mehr Chili sorgt für eine schärfere Version.
Mit etwas geräuchertem Paprikapulver bekommt die Sauce eine rauchige Note.
Auch frischer Oregano oder Thymian sind möglich. Wichtig ist, die Basis nicht zu verlieren.
Zu viele Zutaten nehmen Chimichurri seinen Charakter. Weniger ist hier eindeutig mehr.
So bleibt die Sauce authentisch und ausgewogen.

FAQ zu Chimichurri

Was ist Chimichurri?
Chimichurri ist eine kalte Kräutersauce aus Südamerika, die traditionell zu gegrilltem Fleisch serviert wird.

Wie macht man Chimichurri?
Alle Zutaten werden fein gehackt, mit Olivenöl vermischt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Die Sauce wird nicht gekocht.

Wie lange hält sich Chimichurri?
Im Kühlschrank hält sich es gut verschlossen etwa 3–4 Tage.

Wozu passt Chimichurri?
Besonders gut zu Steak, Grillfleisch, Gemüse, Kartoffeln oder als Marinade.

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Chimichurri Kräutersauce zu Steak und Grillfleisch

Chimichurri Rezept – klassisch & einfach selber machen

Einfaches Chimichurri Rezept mit Petersilie, Knoblauch und Chili. Perfekt als Sauce oder Marinade zum Grillen.
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Kochzeit 5 Minuten
Gang Grill Sauce, Grillsoße
Küche Südamerikanisch
Portionen 1 Portion

Zutaten
  

  • 1 Bund Petersilie
  • 1 rote Chili
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 100 ml Olivenöl extra vergine
  • Meersalz
  • Pfeffer

Zubereitung
 

  • Zuerst die Petersilie fein hacken.
    1 Bund Petersilie
  • Die rote Chili entkernen und in kleine Stücke schneiden.
    1 rote Chili
  • Den Knoblauch schälen und fein hacken, ebenso die Schalotte.
    2 Knoblauchzehen, 1 Schalotte
  • Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Olivenöl aufgießen.
    1 TL getrockneter Oregano, 100 ml Olivenöl extra vergine
  • Dann mit Meersalz und Pfeffer abschmecken.
    Meersalz, Pfeffer
Keyword Chimichurri
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