[werbung, dieses Rezept ist zusammen mit Blue2me entstanden] Surf and Turf ist eines dieser Gerichte, die auf den ersten Blick nach Luxus aussehen, in Wahrheit aber von Klarheit und guten Produkten leben. Ein starkes Steak, saftige Garnelen, ein paar Aromaten – mehr braucht es nicht. Ich mag Rezepte, bei denen jede Zutat ihre Berechtigung hat und nichts nur Deko ist. Genau deshalb passt Surf and Turf so gut zu meiner Art zu kochen. Kein Showgericht, sondern Fokus auf Qualität, Timing und Hitze.

Ursprünglich kommt Surf and Turf aus der amerikanischen Steakhouse-Küche. Dort wurde Fleisch und Meeresfrüchte kombiniert, um Gästen das Beste aus zwei Welten zu bieten. Heute findet man das Rezept in unzähligen Varianten – vom Grill, aus der Pfanne oder sogar als Burger. Für mich funktioniert es am besten klassisch: Entrecôte und Garnelen, ordentlich gebraten, nicht überwürzt und sauber gegart.
In diesem Beitrag zeige ich dir nicht nur mein Rezept, sondern erkläre dir auch, was hinter dem Gericht steckt, worauf es wirklich ankommt und wie du es zuhause reproduzierbar gut hinbekommst.
Was ist Surf and Turf eigentlich? Herkunft und Bedeutung
Surf and Turf beschreibt die Kombination aus Meeresfrüchten („Surf“) und Fleisch („Turf“) auf einem Teller. Klassischerweise werden Garnelen, Hummer oder Jakobsmuscheln mit Rindfleisch serviert, meist Steak. Das Gericht stammt aus den USA und wurde dort vor allem in den 1960er-Jahren populär, als hochwertige Fleisch- und Fischprodukte erstmals gemeinsam als Luxusgericht angeboten wurden.
Der Reiz von Surf and Turf liegt im Kontrast. Saftiges, kräftiges Rindfleisch trifft auf zartes, leicht süßliches Seafood. Textur, Geschmack und Garverhalten unterscheiden sich stark, ergänzen sich aber perfekt, wenn sie richtig zubereitet werden. Genau hier scheitern viele Rezepte: zu viel Würze, falsche Hitze oder schlechtes Timing.
Wichtig ist zu verstehen, dass dies kein festes Rezept ist, sondern ein Prinzip. Ob Filet oder Entrecôte, Garnelen oder Hummer – entscheidend ist die Qualität der Produkte und der respektvolle Umgang damit. Wenn das passt, braucht es keine komplizierten Soßen oder Beilagen.

Das richtige Steak für Surf and Turf – warum Entrecôte perfekt passt
Beim Steak setze ich für Surf and Turf am liebsten auf Entrecôte. Der Grund ist einfach: das Fettauge sorgt für Geschmack, Saftigkeit und Stabilität beim Braten. Gerade in Kombination mit Garnelen darf das Fleisch Charakter haben und nicht zu mager sein.
Ein gutes Entrecôte sollte vor dem Braten Zeit bekommen. Zimmertemperatur ist Pflicht, idealerweise wird es sogar einen Tag vorher gesalzen. Das Salz zieht ins Fleisch, würzt es gleichmäßig und sorgt später für eine bessere Kruste. Beim Braten gilt: hohe Hitze, wenig Bewegung, klare Abläufe.
Butter, Rosmarin und ein Löffel zum Übergießen reichen völlig aus. Kein Knoblauch im Steak, kein Rauchsalz, kein Schnickschnack. Das Steak muss nach Fleisch schmecken, nicht nach Gewürzregal. Der Ofen dient am Ende nur dazu, die Kerntemperatur sauber zu erreichen – nicht zum Garen von Grund auf.
Garnelen richtig zubereiten – saftig statt trocken
Garnelen sind der empfindlichere Teil beim Surf and Turf. Zu hohe Hitze oder zu lange Garzeit machen sie trocken und zäh. Deshalb ist Zurückhaltung hier wichtiger als Power. Ich mariniere die Garnelen nur kurz mit Olivenöl, Knoblauch und Salz – mehr braucht es nicht.
Entscheidend ist die Temperatur. Die Pfanne darf heiß sein, aber nicht brutal. Garnelen brauchen nur wenige Minuten pro Seite, bis sie Farbe bekommen und gerade eben gar sind. Wer sie „noch kurz liegen lässt“, hat meist schon verloren.

Ein kleiner Spritzer Zitronensaft am Ende reicht völlig aus, um Frische reinzubringen. Säure ja, aber dezent. Garnelen sollen nach Meer schmecken, nicht nach Zitrone.
White Tiger Garnelen von Blue2Me – Qualität, die man schmeckt
Für mein Surf and Turf habe ich White Tiger Garnelen von Blue2Me verwendet – und das aus gutem Grund. Blue2Me steht für verantwortungsvolle Aquakultur und maximale Transparenz bei Herkunft und Verarbeitung.
Die Garnelen werden ohne unnötige Zusatzstoffe verarbeitet und schockgefrostet, um Frische und Textur zu erhalten. Dadurch behalten sie beim Braten ihre Saftigkeit und entwickeln ein sauberes, klares Aroma.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Garnelen haben eine gleichmäßige Größe, was die Garzeit berechenbar macht. Gerade bei Kombigerichten ist das Gold wert. Wer Surf and Turf ernsthaft kochen will, sollte hier nicht sparen – gute Garnelen machen den Unterschied.

Timing, Hitze und Ruhe – so wird Surf and Turf wirklich gut
Das wichtigste Element bei Surf and Turf ist nicht das Rezept, sondern das Timing. Steak und Garnelen haben völlig unterschiedliche Garzeiten, müssen aber gleichzeitig serviert werden. Deshalb wird das Steak zuerst angebraten und im Ofen fertig gezogen, während die Garnelen erst ganz am Ende in die Pfanne kommen.
Nach dem Garen braucht das Steak Ruhe. Diese Zeit nutzt du für die Garnelen. So bleibt alles saftig und warm, ohne Stress. Würzen erst am Ende sorgt dafür, dass nichts verbrennt oder austrocknet.
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Surf and Turf Rezept – Steak und Garnelen perfekt kombiniert
Kochutensilien
- 1 Gusseiserne Pfanne
Zutaten
- 6 White Tiger Garnelen von Blue2Me
Blue2Me - 2 Knoblauchzehen
- Olivenöl
- Meersalz
- 1 Entrecôte
- 2 EL Butter
- 2 Zweige Rosmarin
- Steakpfeffer
Zubereitung
- Das Entrecôte Zimmertemperatur annehmen lassen. Wer die Zeit hat, kann es etwa einen Tag vorher von beiden Seiten salzen und abgedeckt im Kühlschrank lagern.1 Entrecôte
- Die Garnelen auftauen, schälen, dabei den Kopf dranlassen, und sorgfältig entdarmen.6 White Tiger Garnelen
- Die Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden.2 Knoblauchzehen
- Garnelen und Knoblauch zusammen mit Olivenöl und Meersalz in eine Schüssel geben. Wenn du meinst, es ist genug Salz, gib noch etwas mehr dazu.Olivenöl, Meersalz
- Alles gut verrühren und etwa 30 Minuten ziehen lassen.
- Den Backofen auf 120 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Eine Pfanne ohne zusätzliches Fett stark erhitzen und das Entrecôte darin von beiden Seiten scharf anbraten.
- Butter, etwas Olivenöl und die Rosmarinzweige zugeben und das Steak mit einem Löffel immer wieder mit der flüssigen Butter übergießen.2 EL Butter, 2 Zweige Rosmarin
- Das Steak anschließend im Ofen auf eine Kerntemperatur von 52 °C ziehen lassen.
- In einer zweiten Pfanne die Garnelen samt Marinade von beiden Seiten anbraten. Die Hitze dabei eher moderat halten, damit die Garnelen saftig bleiben und nicht trocken werden.
- Das Steak in Tranchen schneiden und mit Meersalz und Steakpfeffer würzen.Steakpfeffer, Meersalz
- Die Garnelen darauf anrichten und alles mit einem Spritzer Zitronensaft servieren.

